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Foto CO   tauschen.das austauschen von wissen und erfahrungen ist an wert nicht zu unterschätzen. eine erfahrung, die ich in meinem berufsalltag immer wieder mache: themenspezifische foren im internet gehören zu den genialsten erfindungen, um wissen allgemein zugänglich zu machen.

dinge, von denen ich denke, dass sie für sie interessant sind, werden deshalb unter der rubrik "tauschen" auftauchen. bei fragen und ergänzungen freue mich jederzeit über anregungen.
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wer soll das alles wissen?

sind sie schon einmal damit konfrontiert worden, dass ihr druckdienstleister das foto mit einem iso-coated-v2 farbprofil sehen wollte? oder haben sie sich den kopf darüber zerbrochen, warum ihre digitalkamera keine "auflösung" im herkömmlichen sinne hat? was ist dieses "java-script", auf das manche websites wert legen?
an dieser stelle entsteht und wächst ein kleines lexikon, das ihnen die wichtigsten begriffe kurz und verständlich erläutern soll. klicken sie einfach auf die titelzeilen, um den zugehörigen text ein-/auszublenden. wenn sie zu dem einen oder anderen eintrag mehr wissen wollen, nehmen sie einfach kontakt mit mir auf...
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A

aiff / audio interchange file format {audio}

aiff ist eine audio-dateiformat, das im gegensatz zu mp3 über keine datenkompression verfügt. der daraus resultierende nachteil großer dateien, wird durch den vorteil ausgegelichen, dass zum bearbeiten oder abspielen keine zusätzliche rechenkapazität zur verfügung stehen muss. die dateien auf einer regulären audio-cd liegen in der regel auch im aiff-format vor.
entwickelt wurde aiff von apple und war von anfang an das standartformat auf den macintosh-computern des herstellers.

auflösung {print} {web} {foto}

ein thema mit viel potential für verwirrung und falsche informationen. auflösung bedeutet zunächst nur, wieviele bildpunkte auf einer definierten strecke dargestellt werden können. ein kriterium, dass zb. für drucker zutreffend ist: heutige geräte arbeiten z.b. mit 300dpi (dots per inch), was ungefähr 12 tintenpunkten pro mm entspricht. mache drucker schaffen auch 600fpi, bzw. 1200dpi. unter auflösung versteht man also genau genommen die dichte der bildpunkte (pixel ).

schon beim computer-monitor sieht das anders aus: dieser hat eine fest anzahl bildpunkte in der breite und der höhe. man spricht nennt das irrtümlicherweise auch "auflösung" (z.b. 1920 x 1200 pixel), da es sich aber nicht um eine angabe über die dichte handelt, ist dies auch keine auflösung.

das selbe gilt auch für sensoren in digitalkameras. je mehr bildpunkte ein sensor aufweist, desto mehr informtionen kann er erfassen und desto größer wird das ergebnis ausfallen. abgesehen davon spielt die optik der kamera (objektive) keine unerhebliche rolle bei der eigentlichen qualität der auflösung, da das licht - bevor es auf den sensor trifft - zuerst einmal durch das objektiv muss. eine "echte" höhere auflösung eines kamera-sensors birgt im gegenteil sogar einige nachteile. die kleineren elemente reagieren sensibler auf wärme und gegenseitige beeinflussung, so dass das bildrauschen in der regel ansteigt und somit die qualität nachlässt.

B

beschnitt / beschnitt-zugabe {print}

eine drucksache wird von der druckerei nicht auf das endgültige papierformat gedruckt, sondern auf große papierbögen. danach werden die endformate ausgeschnitten. bei motiven mit bedruckten flächen bis zum rand, kann es aufgrund der technisch bedingten ungenauigkeit der schneidemesser zu kleinen weissen kanten (blitzer) kommen.

aus diesem grund wird ein beschnitt von üblicherweise 3mm zum endgültigen format hinzugegeben und das zu druckende motiv (z. b. hintergrundbild oder farbfläche) ebenfalls um 3mm größer angelegt. so ist garantiert, dass der nachträgliche schnitt immer durch eine bedruckte fläche gehen wird.

bildstabilisierung (optisch) {foto}

gängige digitalkameras bieten heute die möglichkeit, ein bild das zu verwackeln droht, zu stabilisieren. stark vereinfacht, wird der wackel-bewegung entgegen gearbeitet, so dass das resultierende bild auf dem sensor ruhig steht. hierzu gibt es zwei verschiedene lösungsansätze, die jeweils ihre vor- und nachteile haben. fortschrittliche systeme beherrschen darüber hinaus verschiedene modi, so dass es auch möglich ist, die kamera während der belichtung absichtlich in eine richtung zu bewegen, ohne dass die stabilisierung eingreift.

kameragehäuse: bei diesem system wird der komplette sensor der kamera entgegen der verwacklung bewegt, um die abbildung stabil zu halten. der sensor bewegt sich also unter dem bildkreis.
• vorteile: es sind keine speziellen objektive nötig. wichtig ist nur, dass die verwendeten objektive entsprechende daten an die kamera übertragen.
• nachteil: bei einer spiegelreflexkamera kann man die stabilisierende wirkung im sucher nicht sehen. für gewöhnlich erfordert es mehr zeit und kraft, die komplette sensoreinheit zu bewegen und abzubremsen.

objektiv: hier findet die korrektur über ein linsenelement im objektiv statt. der bildkreis bewegt sich also über dem sensor.
• vorteile: die stabilisierung ist für die jeweilige optik optimiert. die wirkung lässt sich bereits im sucher feststellen. die bewegten elemente sind klein und leicht und können schnell bewegt werden.
• nachteile: stabilisierte objektive sind schwerer und teurer. da optische teile bewegt werden, kann es zu einer chromatischen aberration kommen.

in beiden fällen liegt die machbare grenze dort, wo sich die fläche des sensors noch innerhalb des bildkreises befindet.

von nokia stammt eine idee (us patent application 20040227063, november 2004), bei der eine flüssiglinse verwendung findet. die linse besteht aus zwei sich nicht mischenden flüssigkeiten mit unterschiedlichen brechnungsindices. mit einem elektrischen feld soll sich die grenzfläche zwischen den flüssigkeiten beliebig verformen lassen. mehr hierzu findet man hier: http://www.google.com.ar/patents/US20040227063 . bislang gibt es keine praktische anwendung

browser / webbrowser {web}

eine anwendung / app, mit der man websites betrachten und nutzer-aktionen an einen server übertragen kann. bekannte browser sind firefox, internet-explorer, chrome oder safari.
der erste webbrowser hieß WorldWideWeb und lief im herbst 1990 am cern auf einer Next-Station. basis war das von tim berners-lee 1989 entwickelte hyper text transfer protocol (http)

browser-cache {web}

wenn auf ihrer website eine änderung vorgenommen wurde, sie diese aber in ihrem browser nicht sehen können, liegt das am sogenannten browser-cache. dieser puffer speichert bereits geladene informationen zwischen, um sie bei bedarf schneller bei hand zu haben. das hat aber den nachteil, dass die angezeigten daten evtl. veraltet sind. sie können das ändern, in dem sie im bedarfsfall den cache des browsers manuell löschen. das funktioniert im detail bei jedem browser ein wenig anders, findet sich aber in dessen einstellungen.

alternativ ist es möglich, eine website mit einer bestimmten tastenkombination erzwungenermaßen neu zu laden:
• firefox (win): strg+f5 oder strg+shift+r • firefox (os x): ⌘+r (neu laden) oder ⌘+shift+r (neu laden & cache überschreiben)
• safari (win): strg+r • safari (os x): ⌘+⌥+e (cache leeren) oder ⌘+r (aktualisieren)
• google chrome: strg+f5 oder shift+f5
• opera: strg+r oder f5
• internet explorer: strg+f5

grundsätzlich lohnt es sich, im zuge der privatspähre und des datenschutzes, den browser-cache hin und wieder zu löschen.
für freunde des safari-browsers und os x, hier ein besonderer tipp: wenn sie in den einstellungen unter "erweitert" das entwickler-menü aktiviert haben, können sie in selbigem sowohl den cache leern, als auch deakivieren!

C

css / cascading style sheets {web}

css ist eine stylesheet-sprache, deren inhalt in einer sogenannten css-datei gespeichert wird. eine css-datei ist für eine website das, was eine formatvorlage für eine word-datei ist; also die trennung von inhalt und darstellung eines dokumentes.

die erste idee zu css datiert um 1993. die aktuelle version tägt die nummer css3 und wird vom world wide web consortium ständig gepflegt und weiter entwickelt.

cmyk-farbraum {print}

im gegesatz zum rgb-farbraum , ist der cmyk-farbraum subtraktiv. er stellt den standard der modernen druckindustrie dar, wobei die buchstaben für die verwendeten grundfarben cyan, magenta, yellow und key (schwarz) stehen. kleine punkte aus den grundfarben c, m, y und k, die in unterschiedlichen größen und winkeln zueinander gedruckt werden (raster), lassen für das auge die verschiedenen farbtöne entstehen.
der cymk-farbraum ist ebenso wie der rgb-farbraum geräteabhängig ist, weist aber sehr viel weniger farbumfang auf. das sollte man im hinterkopf behalten, wenn man dateien für eine druckerei erstellt.

D

domain {web}

die domain ist die hauptadresse einer internetseite (zb. be-sign.net). eine domain wird bei einem webhoster auf eine bestimmte zeit gemietet. wird der vertrag gekündigt, ist die domain wieder für alle interessenten frei. in der regel wird ein hosting-vertrag aber automatisch verlängert, um das risiko auszuschließen, dass eine domain für ihren inhaber verloren geht. die kosten für das hosten einer domain hängen vom anbieter und der domainendung (s. toplevel-domain ) ab.

E

eps / encapsulated postscript {print}

eine eps-datei ist zunächst einmal eine grafikdatei in der sprache postscript , beschreibt aber immer nur eine einzelne seite. entwickelt wurde eps, um postscript-ojekte einfacher in bestehende postscript-seiten einbinden zu können. für importierende anwendungen ohne postscript-interpreter, enthalten eps-dateien vorschaubilder in reduzierter auflösung. eps wurde 1987 gemeinsam von adobe und aldus entwickelt.

F

farbprofil {print}

alle geräte, die mit der aufnahme oder der wiedergabe von farben zu tun haben, haben - ähnlich wie wir menschen - ein von einander abweichendes farb-empfinden. ein mit einer digitalkamera aufgenommes bild, wird am monitor eines computers etwas anders aussehen und auch der ausdruck auf papier wird von der kamera- und der monitor-darstellung abweichen.
erschwerend kommt hinzu, dass geräte wie z.b. kameras und monitore sehr viel mehr farben "kennen" (s. rgb-farbraum), als z.b. ein drucker (s. cmyk-farbraum). um hier eine größtmögliche annäherung zu schaffen und böse überraschungen zu vermeiden, behilft man sich mit farbprofilen. mit einer entsprechend ausgestattene software wie photoshop oder indesign, kann man schon am bildschirm erkennen, ob z.b. die farben in einem brauchbaren rahmen bleiben, wenn das foto oder der flyer zur druckerei soll.

flash {web}

von 1992 - 1996 entstanden verschiedene ansätze, um animationen und interaktive inhalte im netz verfügbar zu machen. unter anderem sollen damit auch die technisch beschränkten und schwergewichtigen animierten gif-dateien ersetzt werden. ab 1997 war die erste version von flash am markt und eroberte sich hauptsächlich nischen wie spiele, werbebanner und e-learning-projekte.
2015 wurde flash offiziell zu grabe getragen. adobes nachfolgeprodukt animate cc kann zwar auch noch flash-inhalte produzieren, erlaubt aber auch die ausgabe von animationen im zeitgemäßen format html5/javascript.

eine stärke von flash ist die plattform- und browser-übergreifende, identische darstellung eines projektes. dem gegenüber stehen aber mehrere nachteile (abhängigkeit von einem plug-in, hoher energieverbrauch bei mobilen endgeräten, sicherheits-probleme), die flash zusehends an den rand des geschehens befördern.
der neue html5-standart in verbindung mit java-script, erlaubt einem aktuellen browser heute bereits die selben möglichkeiten bei gleichzeitigem verzicht auf die o.g. nachteile durch ein plug-in .

an dieser entwicklung nicht unerheblich beteiligt, ist der elektronik-konzern apple, der die verwendung von flash-inhalten auf seinen mobilen geräten von vornherein unterband.

G

H

html {web}

... oder hypertext markup language, ist die sprache, auf der eine websit basiert. hierbei wird "normaler" text mit zusätzlichen elementen (tags) versehen, die anweisungen zur sutrukturierung oder darstellung beinhalten.
die entwicklung von html und des world wide web (www) - nicht des internet(!) - gingen praktisch hand in hand und möglichten es, strukturierte inhalte an mehrere personen zu verteilen. erdacht und entwickelt am europäischen kernforschungszentrum cern, wurde die erste html-spezifikation am 03. november 1992 veröffentlicht. die aktuelle version tägt die nummer html5 und wird vom world wide web consortium (w3c) ständig gepflegt und weiter entwickelt.

http / hyper text transfer protocol {web}

http gehört zu einer familie von protokollen, mit denen daten innerhalb eines computernetzwerkes transportiert werden. http kommt in der haupsache zur übertragung von websites (hypertext-dokumenten) zum einsatz. eingeführt wurde das protokoll 1991.

I

ip-adresse {web}

eine ip-adresse ist eine art hausnummer. sie definiert ein bestimmtes gerät innerhalb eines netzwerkes. das ständig wachsende internet machte es nötig, die menge der ip-adressen drastisch zu erhöhen. seit 2011 wird schrittweise das IPv6-protokoll eingeführt. im gegensatz zu den über 4 milliarden adressen des bisherigen IPv4-protokolls, bietet das seit 2011 schrittweise eingeführte IPv6-protokoll genug raum, um für jeden quadratmilimeter der erdoberfläche c. a. 600 biliiarden adressen bereit zu stellen.
experten gehen davon aus, dass diese menge einige zeit vorhalten wird. :-)

J

java-script {web}

java-script ist eine scriptsprache, die hauptsächlich im umfeld von websites zum einsatz kommt. sie darf nicht mit der programmiersprache java verwechselt werden - mit der sie nebenei auch kaum etwas gemein hat. mit java-script ist es möglich, jedes objekt einer website gezielt zu beeinflussen und benutzer-interaktionen auszuwerten.
da java-script in einer sogenannten sandbox ausgeführt wird, hat es lediglich zugriff auf die objekte des webbrowsers und kann z.b. nicht auf das dateisystem des computers zugreifen.

java-script erblicke das licht der welt am 18. september 1995 unter der bezeichnung live script und war bestandteil des netscape-browsers "navigator 2.0". heute ist java-script eine marke des unternehmens oracle. da diese script-sprache recht kompakt ist, findet sie sich auch im bereich der microcontroller-steuerung.

jpg {web} {print} {foto}

abgesehen davon, dass jpg auch verlustfrei komprimieren kann, ist dieses format heute das synonym für grafiken / fotos mit reduzierter dateigröße; also das mp3-format für fotos :-)
das jpg-format entstand um 1992 und kennt 14 verschiedene arten, die darin enthaltenen daten zu komprimieren. genaugenommen beschreibt es nur das kompressionsverfahren, aber nicht die art und weise, in welchem format das ergebnis gespeichert werden soll.

K

L

M

midi / musical instrument digital interface {audio}

midi ist ein industriestandart zum austausch musikalischer steuerinformationen zwischen elektronischen musikinstrumenten und / oder computern aus dem jahr 1982.
zu jener zeit war es technisch noch nicht möglich, audio-daten in echtzeit zu übertragen und zu bearbeiten. mit dem midi-protokoll können mit einer datenbreite von nur 8bit alle relevanten informationen zu tonhöhen, notenlängen, lautstärken und klangparametern übertragen werden.
das protokoll ist ebenso robust wie bestechend einfach, so dass es noch heute - mit entsprechenden ergänzungen - im einsatz ist.

mp3 {web} {audio}

ein verlustbehaftetes verfahren um audio-daten zu reduzieren. das vorwiegend am fraunhofer institut entwickelte prinzip wurde 1992 offiziell als teil des mpeg1-standards festgeschrieben.
bei der kompression werden informationen entfernt, die für den zuhörer nicht relevant sind. z. b. frequenzen, die ausserhalb des hörbaren bereiches liegen, oder die sich gegenseitig überlagern. im durchschnitt sinkt die größe einer audiodatei durch eine mp3-kompression auf c. a. ein zehntel - wobei die qualität des ergebnisses je nach zuhörer unterschiedlich wahr genommen wird.

N

O

P

pdf / portable document format {print}

ein dokumentenformat, das 1993 von adobe systems entwickelt wurde. pdf-dokumente sind unabhängig von ihrem ursprung (hardware, plattform, anwendung) und können deshalb überall genau so betrachtet werden, wie sie ursprünglich erstellt wurden. das wird u. a. dadurch erreicht, dass bestandteile wie grafiken und schriften in das dokument eingebettet werden.
heute existieren verschiedene pdf-spezifikationen, je nach anforderung oder anwendung. ein pdf kann theoretische eine kantenlänge von 381km x 381km abdecken.

trivia: die bildschirm- und druckerausgabe unter dem betriebssystem mac os x basiert komplett auf pdf. deshalb ist es auch ohne weitere software möglich, via druck-dialog aus jeder anwendung heraus pdf-dokumente zu erzeugen.

pixel / picture element {web} {print} {foto}

... hier zu lande mit bildpunkt übersetzt, ist der begriff für ein einzelnes element einer rastergrafik, dass einen bestimmten farb- und helligkeitswert repräsentiert. viele solcher pixel in horizontaler und vertikaler anordnung, ergeben z. b. ein foto.
die menge der punkte legt die größe der grafik / des fotos fest. die dichte der punkte auf einer bestimmten strecke / fläche sagt etwas über die auflösung des objektes aus (s. auflösung ).

plug-in {web} {app}

ein plug-in ist ein kleines stück software, das zur erweiterung einer (host)software dient. so erweitert z. b. das flash-plug-in die fähigkeiten eines webbrowsers um die option, eine flash-animation darstellen zu können. die bildbearbeitungs-software photoshop kann duch filter-plug-ins um neue bearbeitungsmöglichkeiten erweitert werden. anwender von musik-software kennen plug-ins z. b. als instrumente.

png / portable network graphics {web}

.png kombiniert in mehrerlei hinsicht die vorteile verschiedener anderer dateiformate für pixelgrafiken: es komprimiert verlustfrei (im gegensat zu .jpg), es beherrscht eine erheblich größere farbtiefe als .gif und es bietet transparenzen an. letztendlich sollte png eine alternative zu gif sein, das bis 2006 mit lizenzrechtlichen auflagen belegt war.
png ist ein vom w3c (world wide web concortium) anerkanntes, universelles format und somit auch das meist verwendete verlustfreie format im internet.

postscript {print}

postscript ist eine seitenbeschreibungssprache. sie wird zwar gerne als vektorgrafik-format bezeichnet, ist aber genaugenommen eine programmiersprache. nach dem der entwickler john warnock nach 10 jahren arbeit an diesem projekt (und als angestellter u. a. bei xerox) keine perspektive für eine kommerzielle nutzung sah, gründete 1982 zusammen mit charles geschke das unternehmen adobe systems. pdf und eps sind enge verwandte von postscript.

proof {print}

ein vorab-druck mit dem das zu erwartende druckergebnis simuliert werden kann. überwiegend verwendet, um die farbwiedergabe des endproduktes zu beurteilen (farbverbindlicher proof).

Q

qr-code {web} {print}

ein quadratisches muster aus dunklen und hellen feldern, in denen eine information codiert ist. ursprünglich 1994 von denso wave für die logistik der automobilproduktion toyotas entwickelt, findet man qr-codes heute vorwiegend auf printprodukten. so kann ein mit einem smartphone gelesener und ausgewerteter qr-code zb. auf ein bestimmtes webangebot verlinken.

R

ram / random-access memory {hard}

ram ist ein begriff aus der computertechnik und bezeichnet für gewöhnlich den arbeitsspeicher eines computers. für die größe des ram gilt die selbe faustregel, wie für die größe des hubraumes eines verbrennungsmotors: man kann nicht genug davon haben.

raw {foto}

für gewöhnlich erzeugen digitalkameras ein gebrauchsfertiges jpg-bild, errechnet aus den daten des sensors und nach vorgabe der kamera eigenen software. manche kameras bieten aber auch die option, die rohdaten (raw) auszugeben. diese kann man sich wie ein digitales negativ vorstellen, das sich mit unterschiedlichen parametern (weissabgleich, farbanteile, etc.) immer wieder neu "belichten" lässt.

rgb-farbraum {print}

der rgb-farbraum (analog für rot, grün. blau) ist ein additiver farbraum, der bei monitoren, projektoren, scannern und digitalkameras zum einsatz kommt. additiv meint, dass sich durch das überlagern (addieren) der grundfarben in jeweils unterschiedlichen intensitätsstufen, alle weiteren farbtöne erzeugen lassen. auch das menschliche auge verfügt über die fähigkeit, farben anhand der mischungsverhältnisse von rot, grün und blau zu erkennen.
der rgb-farbraum (von dem es je nach anwendung sehr viele verschiedene gibt), ist sehr viel größer, als der farbraum einer druckmaschine (s. cmyk-farbraum ). das sollte man im hinterkopf behalten, wenn man dateien für eine druckerei erstellt.

S

server {web}

ein server ist zunächst einmal eine software, die dafür sorgt, dass mehrere nutzer auf eine zentrale information zugreifen können (z. b. eine website). die computer, auf denen solche serve-anwendungen laufen, nannte man früher host. im zuge dessen, dass personalcomputer zusehends an rechenleistung gewannen und ebenfalls server-dienste anbieten konnten, bezeichnete man umgangssprachlich auch die hardware als server. der korrekte fachbegriff für eine hardware, auf der verschiedene server laufen, ist aber immer noch host.

T

tiff / tagged image file format {web} {print}

.tif ist neben .eps und .pdf das am häufigsten verwendete dateiformat in der druckvorstufe, da es auch den cmyk-farbraum und eine farbtiefe von 32 bit beherrscht. letzterer umstand ist auch der grund dafür, dass man gerne raw-fotos aus digitalkameras in tif umrechnet.
da die tif-spezifikation eine unmenge an dateiversionen zulässt, gibt es eine grunddefinition (basline tif), die jede grafikanwendung beherrschen muss. eine tif-datei enthält neben vielen frei defnierbaren informationen, unter umständen auch mehrer bilder, deren gesamtgröße aber 4gbyte nicht überschreiten darf. hier stößt das format bei sehr hochauflösenden astronomischen fotos oder zusammengesetzer panorama-aufnahmen an seine grenzen.
tif wurde von usprünglich von aldus entwickelt und ging mit der übernahme 1994 in die verantwortung von adobe systems über.

toplevel-domain {web}

die toplevel-domain (oder tld), ist die zeichenfolge, rechts vom letzten punkt (.) in einer webadresse. im falle von be-sign.net, lautet die tld also "net". eine übersicht über die aktuellen toplevel-domains finden sich hier: http://www.iana.org/domains/root/db . je nach größe oder popularität ihres projektes, macht es evtl., mehrere tlds zu reservieren. z.b.: .de und .com.

U

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